Unser Anliegen

Eine gleichmäßige und faire Verteilung geplanter Windparks in Schleswig-Holstein.
Es gibt viele Gebiete ohne Anwohner in Sichtweite, bei denen keine Windparks geplant werden.
Eine Konzentration von Windernergieparks, oder gar eine Umzingelung durch solche, wie im Bereich Husberger Moor darf es nicht geben.

geplante Windparks

Gleiche Mindestabstände für alle
Der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Häusern muss auch für Anwohnern im Außenbereich auf 1000 Meter erhöht werden.
Der in Schleswig-Holstein geltende Mindestabstand von 400 m wurde trotz anderlautender Wahlversprechen von CDU und FDP nicht erhöht. In keinem anderen Bundesland dürfen Windenergieparks dichter an Häuser gebaut werden als in Schleswig-Holstein.
In vielen anderen Bundesländern gelten Mindestabstände von 1000 m, 1500 m, oder die zehnfache Anlagenhöhe (bis zu 2000 m).
Zu Ortschaften gibt es hierzulande auch nur einen Mindestabstand von 800 m (bei neuen Windparks 1000 m), der ebenfalls am niedrigsten in ganz Deutschland ist.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es zusätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf Beteiligung am Betreiber-Unternehmen oder angemessene Entschädigungen für betroffene Anwohner. In Schleswig-Holstein kann von alledem keine Rede sein.
Diese Schlechterstellung ist das Ergebnis grüner Regierungsbeteiligungen und erfolgreicher Lobbyarbeit der Windindustrie, die sich dann auch "erfreut" über die Koalitionsvereinbarungen der jetzigen Landesregierung geäussert hat.

Die Bürger Schleswig-Holsteins werden damit zu Menschen zweiter Klasse gemacht.


Dem Naturschutz muß auch bei der Nutzung von Windenergie Rechnung getragen werden.
Der Tod vieler Vögel und Fledermäusen wird bei dieser "umweltfreundlichen" und "grünen" Energie einfach in Kauf genommen.
Alle auf dem Gebiet von Bönebüttel geplanten Windparks sind in direkter Nähe zu dem vom NABU betreuten Fledermausschutzwald "Hölle". Was bleibt dann vom Schutz der Fledermäuse?


Es muß endlich eine Langzeituntersuchung über die gesundheitlichen Folgen des Infraschall geben.
Nur die Ergebnisse einer solchen Untersuchung sollte dann die Anzahl von Windkraftanlagen, und deren Mindestabstände zu Häusern definieren, und nicht die Lobbyarbeit der Windindustrie, oder der politische Wunsch möglichst viele Windkraftanlagen zu genehmigen.


Von den Gemeindevertretern Bönebüttels erwarten wir, dass sie sich für die Interessen und Schutz ihrer Bürger einsetzen, und nicht für die von Investoren.