Unser Anliegen

Eine gleichmäßige und faire Verteilung geplanter Windparks in Schleswig-Holstein.
Es gibt viele Gebiete ohne Anwohner in Sichtweite, bei denen keine Windparks geplant werden.
Eine Konzentration von Windparks, oder gar eine Umzingelung durch solche, wie im Bereich Husberger Moor darf es nicht geben.

geplante Windparks

Gleiche Mindestabstände für alle
Der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Häusern muss auch für ländliche Siedlungen auf 1000 Meter erhöht werden.
Der in Schleswig-Holstein geltende Mindestabstand von 400 m wurde trotz anderlautender Wahlversprechen von CDU und FDP nicht erhöht. In keinem anderen Bundesland dürfen Windenergieparks dichter an ländliche Siedlungen gebaut werden als in Schleswig-Holstein.
In vielen anderen Bundesländern gelten Mindestabstände von 1000 m, 1500 m, oder die zehnfache Anlagenhöhe.

In dem vom Bundeswirtschaftsministerium erarbeiteten Entwurf "Klimaschutzprogramm 2030" wurde ein bundesweit geltender Mindestabstand von 1000 Meter auch für ländliche Siedlungen ab 5 Häusern festgelegt. Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung hat allerdings schon angekündigt aus dieser Regelung auszusteigen sobald sie in Kraft tritt, und seine Bürger wieder schlechter zu stellen.
Die Bürger Schleswig-Holsteins werden damit von der Landesregierung zu Menschen zweiter Klasse gemacht!


Dem Naturschutz muß auch bei der Nutzung von Windenergie Rechnung getragen werden.
Der Tod vieler Vögel und Fledermäusen wird bei dieser "umweltfreundlichen" und "grünen" Energie einfach in Kauf genommen.
Alle auf dem Gebiet von Bönebüttel geplanten Windparks sind in direkter Nähe zu dem vom NABU betreuten Fledermausschutzwald "Hölle". Was bleibt dann vom Schutz der Fledermäuse?


Es muß endlich eine Langzeituntersuchung über die gesundheitlichen Folgen des Infraschall geben.
Nur die Ergebnisse einer solchen Untersuchung sollte dann die Anzahl von Windkraftanlagen, und deren Mindestabstände zu Häusern definieren, und nicht die Lobbyarbeit der Windindustrie, oder der politische Wunsch möglichst viele Windkraftanlagen zu genehmigen.


Wenige machen Profit während wir die Nachteile haben
Die Windpark Bönebüttel GmbH & Co. KG ist keine Bürgerwindparkgesellschaft. Dahinter stehen zwei Großgrundbesitzer und eine Projektfirma, die alle dank der EEG-Umlage jährlich viele zehntausend Euro Gewinn erwarten.

Wir Anwohner sollen mit den Nachteilen leben:
- Wertverlust unserer Immobilien
- WKA's höher als der Kölner Dom direkt vor unserer Haustür
- Verschandelung der uns umgebenden Natur
- Infraschallerzeugung mit gesundheitlichen Folgen
- Sonnenabschattungen
- Geräuschentwicklungen
- Tötung der hier beheimateten Fledermäusen
- Tötung von Singvögeln und geschützten Raubvögeln

Von den Gemeindevertretern Bönebüttels, sowie den Kreistagsabgeordneten und Landtagsabgeordneten erwarten wir, dass sie sich für die Interessen und den Schutz betroffener Anwohner einsetzen.

geplante Windparks